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		<title>Nachtgedanken 4 1/2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stachorra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2015 22:59:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wenn wir heute bei niemandem schlafen können, fahren wir einfach in ein Hostel&#8220; sagt Sebastian auf dem Weg von Heidelberg nach Leipzig. Ich sitze neben ihm im Auto, ich bin müde. Der Regen läuft die Scheibe an meiner Wange lang. &#8222;Einfach in ein Hostel.&#8220; Von Jil Auf der Reise durften wir bei einem Mädchen aus Freiburg [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_626" aria-describedby="caption-attachment-626" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-626" src="https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/00_Bild-Version-1-1017x1024.jpg" alt="" width="450" height="453" srcset="https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/00_Bild-Version-1-1017x1024.jpg 1017w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/00_Bild-Version-1-150x150.jpg 150w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/00_Bild-Version-1-298x300.jpg 298w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/00_Bild-Version-1-600x604.jpg 600w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-626" class="wp-caption-text">Jil schläft schlecht &#8211; trotz deutschem Pass</figcaption></figure>
<p class="p1"><em><span class="s1">&#8222;Wenn wir heute bei niemandem schlafen können, fahren wir einfach in ein Hostel&#8220; sagt Sebastian auf dem Weg von Heidelberg nach Leipzig. Ich sitze neben ihm im Auto, ich bin müde. Der Regen läuft die Scheibe an meiner Wange lang. &#8222;Einfach in ein Hostel.&#8220; Von Jil</span></em></p>
<p class="p1"><span id="more-625"></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auf der Reise durften wir bei einem Mädchen aus Freiburg schlafen, gekannt hat sie uns vor unserer ersten Begegnung nicht. Sie hatte mitbekommen, dass die Willkommenskultour nach Freiburg kommen würde und uns einen Schlafplatz angeboten. Sie war, kurz bevor wir bei ihr ankamen, auf Osteuropareise und dabei unwissentlich auf dem gleichen Weg wie viele Geflüchtete: auf der Balkanroute. Auf ihrer Reise hat sie viele Flüchtlinge getroffen und viele syrische Familien, die auf der Straße schlafen mussten, weil es nirgends Platz für sie gab. Niemand seine Türen geöffnet hat. Die Familien hatten genug Geld in der Tasche für ein Hostelzimmer. Aber sie hatten nicht die richtige Eintrittskarte. Konkret: nicht den richtigen Pass. Aus Angst vor Ablehnung der anderen Hostelgäste verwehrte man ihnen den Eintritt. Das Mädchen aus Freiburg nicht. Sie ließ eine Familie bei sich im Hostelzimmer schlafen und hielt kaum aus, dass mehr nicht drin war. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Dass wir &#8222;einfach in ein Hostel&#8220; fahren können, gibt mir ein merkwürdiges Gefühl von Sicherheit. Dieses Gefühl nistet sich irgendwo zwischen Magen und Lunge ein und lässt mich nicht schlafen. Ich weiß, warum wir immer überall einen Platz finden werden. In unseren vollgepackten Rucksäcken liegen magische Eintrittskarten, in meinem Fall ist das ein dunkelroter Reisepass. Er wird mir im Zweifel jede Tür öffnen, das weiß ich. Ein 21-jähriger Student aus Syrien, den wir unterwegs kennengelernt haben, fragt mich vor jeder Station über facebook, ob wir schon wissen, wo wir schlafen. Wenn wir nicht weiter wüssten &#8211; wir könnten immer zu ihm kommen. In ein Zimmer in Osnabrück, das er sich mit seinem Bruder und einem weiteren Geflüchteten teilt. Jedes Mal muss ich sagen: &#8222;ich weiß es noch nicht genau, aber wir werden ganz sicher unterkommen.&#8220; Aber erklären kann ich ihm nicht, warum ich mir keine Sorgen um mich mache, er sich aber offenbar schon. Wenn er weiß, dass wir sicher angekommen sind, schreibt er &#8222;Thank God&#8220;. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Was wäre, wenn die Sorgen über Sicherheit ein bisschen gerechter verteilt wären? Würde ich dann vielleicht besser schlafen? </span></p>
<p><iframe title="Wir sind Helden - Bring mich nach Hause" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/pvftulmt9Is?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nachtgedanken 4</title>
		<link>https://willkommenskultour.de/nachtgedanken-4/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stachorra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2015 20:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich komme jetzt Heim  &#8222;Wenn wir heute bei niemandem schlafen können, fahren wir einfach in ein Hostel.&#8220;, sage ich zu Jil auf der Autobahn von Heidelberg nach Leipzig. Ohne diese Gewissheit und Sicherheit, dass wir irgendwo unterkommen werden, könnten wir diese Reise nicht machen. Von Sebastian Ich fühle mich gestresst. Wir sind in Heidelberg aufgebrochen, ohne zu wissen, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="Tonbandgerät - Ich komm jetzt heim" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Ci_3BGF4kGI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h5 class="p1"><span class="s1">Ich komme jetzt Heim </span></h5>
<p class="p1"><em>&#8222;Wenn wir heute bei niemandem schlafen können, fahren wir einfach in ein Hostel.&#8220;, sage ich zu Jil auf der Autobahn von Heidelberg nach Leipzig. Ohne diese Gewissheit und Sicherheit, dass wir irgendwo unterkommen werden, könnten wir diese Reise nicht machen. Von Sebastian</em></p>
<p class="p1"><span id="more-609"></span></p>
<p class="p1">Ich fühle mich gestresst. Wir sind in Heidelberg aufgebrochen, ohne zu wissen, wo wir in Leipzig schlafen können. Während ich den Wagen steuere, telefoniert Jil und schreibt Emails. Eine Garantie, dass wir bei jemandem schlafen können, haben wir nicht.<span class="s1"> Aber wir haben gewisse „Eintrittskarten“. Freunde, die uns empfehlen. Eine Handynummer, unter der man uns problemlos erreicht. Eine gemeinsam geteilte Sprache, in der wir mir potentiellen Gastgebern sprechen können. All das weiß ich unbewusst. Dennoch fühle ich mich unwohl bei dem Gedanken, noch nicht zu wissen, wo wir unterkommen. Erst die (Selbst-)Vergewisserung, dass wir im Notfall immer noch in ein Hostel ziehen können, beruhigt mich etwas. Als wir in Leipzig ankommen, wissen wir, wo wir schlafen können. Wir beziehen ein Zimmer,</span><span class="s1"> das wir  für die nächsten Tage „zu Hause“ nennen. </span><span class="s1">Ohne das Netzwerk der <a href="http://www.jugendpresse.de">Jugendpresse</a>, ohne unsere Freunde und deren Freunde, ohne Menschen, die uns wohl gesonnen sind,  würden wir keine Schlafplätze haben. Unsere ganze Tour wäre ohne Unterstützung gar nicht möglich.</span><span class="s1"> Dafür sind wir sehr dankbar.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Zugleich wird mir am Abend, als wir in der Küche sitzen, deutlich, wie ungerecht das ist. Wir haben nichts dafür getan, dass wir diese &#8222;Eintrittskarten&#8220; haben. Und die Menschen, die in Deutschland ankommen, können nichts dafür, dass sie keine solche &#8222;Eintrittskarten&#8220; haben. Weil Herkunft nichts ist, was wir uns aussuchen können und Sprachen erstmal gelernt werden müssen. Weil unsere Bekanntschaften uns nur dort helfen können, wo sie hinreichen. Weil &#8222;Flüchtling&#8220; wie ein Stempel funktioniert, der Vieles unmöglich macht. Was wäre, wenn diese Eintrittskarten weniger willkürlich verteilt würden oder zumindest weniger Gewicht im alltäglichen Leben hätten?</span></p>
<p class="p1">
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		<title>Kommentar zu BILDs &#8222;Wir helfen&#8220; in der Bundesliga</title>
		<link>https://willkommenskultour.de/kommentar-zu-bilds-wir-helfen-in-der-bundesliga/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stachorra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2015 21:15:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sebastian findet die geplante Aktion von DFL, Hermes und der BILD an diesem Spieltag in der 1. und 2. Bundesliga nicht gut. Die Vereine sollten sich aus eigenem Antrieb für Geflüchtete interessieren, dafür braucht es keine Kampagne der BILD, kommentiert er.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://willkommenskultour.de/kommentar-zu-bilds-wir-helfen-in-der-bundesliga/">Kommentar zu BILDs &#8222;Wir helfen&#8220; in der Bundesliga</a> erschien zuerst auf <a href="https://willkommenskultour.de">Willkommenskultour</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" title="Willkommenskultour kommentiert die BILD-Aktion &quot;Wir helfen&quot; in der Bundesliga" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/_RVmZEtVQX8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Sebastian findet die geplante Aktion von DFL, Hermes und der BILD an diesem Spieltag in der 1. und 2. Bundesliga nicht gut. Die Vereine sollten sich aus eigenem Antrieb für Geflüchtete interessieren, dafür braucht es keine Kampagne der BILD, kommentiert er.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://willkommenskultour.de/kommentar-zu-bilds-wir-helfen-in-der-bundesliga/">Kommentar zu BILDs &#8222;Wir helfen&#8220; in der Bundesliga</a> erschien zuerst auf <a href="https://willkommenskultour.de">Willkommenskultour</a>.</p>
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		<title>Zwischenstand &#8211; die ersten zwei Wochen Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jil-Madelaine Blume]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 15:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Eindruck nach zwei Wochen Tour: Es gibt eine ganze Menge Dinge, die trotz oder gerade angesichts der aktuellen Ereignisse funktionieren. Es ergibt Sinn, Behörden zu entlasten, indem Geflüchtete bei Gesundheitsfragen von der Krankenkasse und nicht mehr der Sozialbehörde betreut werden. Das klappt allerdings momentan nur in Bremen, Bremerhaven und Hamburg. Es motiviert zu einem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://willkommenskultour.de/zwischenstand-die-ersten-zwei-wochen-tour/">Zwischenstand &#8211; die ersten zwei Wochen Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://willkommenskultour.de">Willkommenskultour</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Eindruck nach zwei Wochen Tour: Es gibt eine ganze Menge Dinge, die trotz oder gerade angesichts der aktuellen Ereignisse funktionieren.<br />
Es ergibt Sinn, Behörden zu entlasten, indem Geflüchtete bei Gesundheitsfragen von der Krankenkasse und nicht mehr der Sozialbehörde betreut werden. Das klappt allerdings momentan nur in Bremen, Bremerhaven und Hamburg.<br />
Es motiviert zu einem Miteinander, sich in eine Uni setzen und Vorlesungen hören zu können &#8211; wie bisher für Geflüchtete beispielhaft in Niedersachsen möglich.</p>
<p>Komm mit uns auf Willkommenskultour und <a href="https://willkommenskultour.de/unterstuetzen/" target="_blank">schieb uns für einen Euro einen Tourkilometer weiter!</a></p>
<p>Welche Projekte wir bis jetzt besucht haben und warum wir glauben, dass sie gut funktionieren, erzählen wir in diesem Video:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Rückblick auf die erste Hälfte der Willkommenskultour" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Igc6yXWT5T8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://willkommenskultour.de/zwischenstand-die-ersten-zwei-wochen-tour/">Zwischenstand &#8211; die ersten zwei Wochen Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://willkommenskultour.de">Willkommenskultour</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kommentar zur Sendung &#8222;ZDF Spezial &#8211; Grenzkontrollen&#8220;</title>
		<link>https://willkommenskultour.de/kommentar-zur-sendung-zdf-spezial-grenzkontrollen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stachorra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 18:32:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die allerallerallermeisten Menschen, die im Moment nach Deutschland fliehen, fliehen aus Syrien, aus Afghanistan, aus dem Irak. Diese Grenzkontrollen sind eine Schande. Acht Schlepper haben sie heute an der Grenze gestoppt, erzählt der deutsche Grenzpolizist im Beitrag. Acht. Acht letzte Glieder einer langen Reihe von Schleppernetzwerken. &#8222;Was, wenn die Grenzpolizisten helfen würden, Erstaufnahmestellen aufzubauen?&#8220; fragt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://willkommenskultour.de/kommentar-zur-sendung-zdf-spezial-grenzkontrollen/">Kommentar zur Sendung &#8222;ZDF Spezial &#8211; Grenzkontrollen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://willkommenskultour.de">Willkommenskultour</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Die allerallerallermeisten Menschen, die im Moment nach Deutschland fliehen, fliehen aus Syrien, aus Afghanistan, aus dem Irak. Diese Grenzkontrollen sind eine Schande.</span></p>
<p class="p1"><span id="more-491"></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Acht Schlepper haben sie heute an der Grenze gestoppt, erzählt der deutsche Grenzpolizist im Beitrag. Acht. Acht letzte Glieder einer langen Reihe von Schleppernetzwerken. &#8222;Was, wenn die Grenzpolizisten helfen würden, Erstaufnahmestellen aufzubauen?&#8220; fragt Anton Hofreiter, Bündnis 90, die Grünen. Und der bayrische Innenminister Herrmann meint, wir sollten uns an Grenzkontrollen &#8222;gewöhnen, bis in Europa eine vernünftige Situation herrscht.&#8220; Die Herrschaft der Vernunft. Solange Politiker an der Macht sind, die im Sommer 2015 noch vom &#8222;Flüchtlingsstrom überrollt&#8220; werden und von einer Situation sprechen, mit der keiner rechnen konnte, ja, auf die man nur mit Notmaßnahmen reagieren kann &#8211; solange herrscht in Europa nicht die Vernunft. An Grenzkontrollen und die Bilder aus Ungarn, mag ich mich trotzdem nicht gewöhnen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das ZDF Spezial endet übrigens damit, dass es auf dem (bayrischen) Oktoberfest Lebkuchenherzen mit der Aufschrift &#8222;Toleranz&#8220; geben soll. Der Erlös geht an Flüchtlingskinder.  </span></p>
<p class="p1">Jil Blume</p>
<p class="p1">Die ganze Sendung gibt es hier zum Nachschauen:</p>
<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2490550/ZDF-spezial---Die-Flüchtlingskrise">http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2490550/ZDF-spezial&#8212;Die-Flüchtlingskrise</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://willkommenskultour.de/kommentar-zur-sendung-zdf-spezial-grenzkontrollen/">Kommentar zur Sendung &#8222;ZDF Spezial &#8211; Grenzkontrollen&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://willkommenskultour.de">Willkommenskultour</a>.</p>
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		<title>Nachtgedanken 3</title>
		<link>https://willkommenskultour.de/382-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jil-Madelaine Blume]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2015 10:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Wir sitzen in einer Freiburger Küche und sprechen über die letzten Wochen unserer Tour. Wir hatten vermutet, dass die Antworten, die positiven, gelungenen Ideen rund um geflüchtete Menschen in Deutschland, wichtiger werden. Aber momentan haben wir das Gefühl, wir haben uns thematisch vom Rand in das Zentrum einer Debatte bewegt. Es vergeht keine Stunde [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://willkommenskultour.de/382-2/">Nachtgedanken 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://willkommenskultour.de">Willkommenskultour</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/VuhkIAtygS0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Wir sitzen in einer Freiburger Küche und sprechen über die letzten Wochen unserer Tour. Wir hatten vermutet, dass die Antworten, die positiven, gelungenen Ideen rund um geflüchtete Menschen in Deutschland, wichtiger werden. Aber momentan haben wir das Gefühl, wir haben uns thematisch vom Rand in das Zentrum einer Debatte bewegt. Es vergeht keine Stunde ohne brisante Meldungen aus Ungarn, aus Wien, aus dem Münchener Hauptbahnhof. Das bestärkt uns, offenbar ist das Thema wichtiger denn je. Und gleichzeitig lähmt es uns. Wir wollen auf dem aktuellen Stand bleiben und könnten den ganzen Tag mit Zeitunglesen, Radiohören und Fernsehengucken verbringen. Und würden am nächsten Tag doch wieder von vorne anfangen.</p>
<p><span id="more-382"></span></p>
<p>Unsere Tour will zeigen, wo Dinge gelingen und wieso. Wo Geflüchtete in guten Strukturen ankommen oder sich etwas aufbauen können. Doch diese Strukturen, und das sind gerade vor allem Projekte und Menschen, die haben momentan alle Hände voll zu tun. Wir kommen somit auch in eine schwierigen Zwiespalt: wir wollen Zeit haben für Gespräche von Menschen, die in dieser Zeit gerade eigentlich wichtige Arbeit für Geflüchtete leisten.<br />
Wir hoffen also, dass unsere Beiträge möglichst viele Menschen erreichen und auch die Menschen, die sich gerade vielleicht zum ersten Mal für Geflüchtete engagieren, Essen und Decken verteilen. Wir können nämlich alle wirklich eine Menge lernen von denen, die sich schon seit Jahren in bemerkenswerter Form für geflüchtete Menschen engagieren.</p>
<p>Wir freuen uns also weiterhin riesig über Euren Support! Wir haben noch 415 Euro für unsere aktuelle Etappe zu finanzieren. In der wollen wir noch bis nach Weinheim kommen, wo es eine besondere Kommunikation zwischen Ehrenamt, Politik und Anwohnerschaft von Erstaufnahmestellen gibt.<br />
<a href="https://www.betterplace.org/de/projects/32938-spende-kilometer-fur-unsere-willkommenskultour-2015" target="_blank">Schiebt uns hier für einen Euro einen Kilometer weiter bis nach Weinheim!</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://willkommenskultour.de/382-2/">Nachtgedanken 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://willkommenskultour.de">Willkommenskultour</a>.</p>
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		<title>Wieder zu Zweit</title>
		<link>https://willkommenskultour.de/wieder-zu-zweit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stachorra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2015 11:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schrecklich alleine: Theresia ist weg und Jil und Sebastian sitzen alleine auf der Couch. Filmemacherin Theresia hat die Tour wieder verlassen und ist ins schöne Berlin zurückgekehrt! Wir vermissen sie jetzt schon und werden sie hoffentlich zum Ende der Tour wiedersehen, wenn auch wir in der Hauptstadt sind. Wir schlagen uns also wieder zu zweit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://willkommenskultour.de/wieder-zu-zweit/">Wieder zu Zweit</a> erschien zuerst auf <a href="https://willkommenskultour.de">Willkommenskultour</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-378 aligncenter" src="https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/IMG_0439-1024x1024.jpg" alt="Schrecklich alleine: Theresia ist weg und Jil und Sebastian sitzen alleine auf der Couch." width="700" height="700" srcset="https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/IMG_0439-1024x1024.jpg 1024w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/IMG_0439-150x150.jpg 150w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/IMG_0439-300x300.jpg 300w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/IMG_0439-600x600.jpg 600w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/IMG_0439.jpg 1200w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/IMG_0439-100x100.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p>Schrecklich alleine: Theresia ist weg und Jil und Sebastian sitzen alleine auf der Couch.</p>
<p><span id="more-377"></span></p>
<p>Filmemacherin Theresia hat die Tour wieder verlassen und ist ins schöne Berlin zurückgekehrt! Wir vermissen sie jetzt schon und werden sie hoffentlich zum Ende der Tour wiedersehen, wenn auch wir in der Hauptstadt sind. Wir schlagen uns also wieder zu zweit durch, freuen uns aber über Deine Unterstützung! Du kannst filmen, schneiden, texten, fotografieren oder Audiobeiträge machen? Werde Teil der Willkommenskultour und melde Dich bei uns auf <a href="http://facebook.com/willkommenskultour">facebook</a> oder unter <a href="mailto:info@willkommenskultour.de">info@willkommenskultour.de</a>!</p>
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		<title>&#8222;Café refugio&#8220; in Hamburg-Harburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stachorra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2015 16:08:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>https://www.youtube.com/watch?v=kRTZ-HJAALQ Die beiden Kicker im Eingangsbereich sind gut belegt. Mehr als ein dutzend junger Männer steht an den Spielgeräten, die Unterhaltungen werden immer wieder für englische Flüche oder ein lautes „Scheiße“ unterbrochen. In den hinteren Räumen sitzen Menschen dicht gedrängt an Tischen und auf Bänken, trinken Tee, essen Brot oder lernen Deutsch. Das „Café refugio“ [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>https://www.youtube.com/watch?v=kRTZ-HJAALQ</p>
<p>Die beiden Kicker im Eingangsbereich sind gut belegt. Mehr als ein dutzend junger Männer steht an den Spielgeräten, die Unterhaltungen werden immer wieder für englische Flüche oder ein lautes „Scheiße“ unterbrochen. In den hinteren Räumen sitzen Menschen dicht gedrängt an Tischen und auf Bänken, trinken Tee, essen Brot oder lernen Deutsch.</p>
<p><span id="more-368"></span></p>
<p>Das <a href="http://www.cafe-refugio-harburg.de">„Café refugio“</a> in Hamburg-Harburg gibt es seit knapp einem Jahr. Rund 100 Ehrenamtliche sorgen dafür, dass an sechs Tagen in der Woche geöffnet ist. Von 15 bis 21 Uhr bietet das Café Geflüchteten einen Rückzugsort. Schätzungsweise 120 Menschen besuchen täglich das Café. Viele Gäste kommen aus der nahe gelegenen Erstaufnahmestelle, aber auch aus anderen Flüchtlingsunterkünften der Stadt. Die Räumlichkeiten gehören der örtlichen Kirche, dort befanden sich früher einmal Jugendräume. Seit diese nicht mehr genutzt werden, stellt die Gemeinde den Ort zur Verfügung.</p>
<p>Wir entscheiden uns dagegen, Filmaufnahmen im und vorm Café zu machen. Dieser Ort soll ein sicherer Rückzugsort sein &#8211; auch für Menschen, die auf Fotos und Videoaufnahmen nicht erkannt werden dürfen, weil ihre Familien in Gefahr geraten könnten.</p>
<p>Der 22-jährige Thamer spricht auch vor der Kamera mit uns darüber, warum er jeden Tag ins Café kommt.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=UhtICA9LN4U</p>
<p>Wir haben den Eindruck, das „Café refugio&#8220; funktioniert so gut, weil dort Geflüchtete und Ehrenamtliche leicht miteinander in Kontakt kommen, aber eben auch eine Beziehung zueinander aufbauen können. Christina Tarrach ist ein gutes Beispiel dafür. Während unseres Besuchs grüßt sie  viele der Geflüchteten auf arabisch. Sie hat einige Sätze gelernt, genug für den ersten Smalltalk. „Das schafft Vertrauen“, sagt sie. Oft scherzt sie in Gesprächen, es wird viel gelacht.</p>
<p>Es gibt keine Hürden, die für einen Besuch im Café überwunden werden müssten. Die Tür steht im wörtlichen Sinne offen, die Getränke sind kostenlos, ebenso wie der Deutschunterricht. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten für Geflüchtete in Hamburg-Harburg, Deutsch zu lernen, denn für die Teilnahme an Integrationskursen muss der Asylantrag angenommen sein. Das kann auch schon mal bis zu einem Jahr dauern. In den Erstaufnahmestellen ist Deutschunterricht jedenfalls nicht vorgesehen.</p>
<p>Die Ehrenamtlichen schaffen ein Klima, indem sich die Gäste willkommen fühlen. Das geht nur, weil die Kirche die Räume kostenlos zur Verfügung stellt, weil Nachbarn Kaffee und Brot spenden und weil jeden Tag mehr als 20 Ehrenamtliche ihre Zeit zur Verfügung stellen.</p>
<p>Dass sich das lohnt, zeigt sich beispielsweise darin, dass Thamer sich in Deutschland zum ersten Mal, seit er aus Syrien aufgebrochen ist, willkommen fühlt.</p>
<p>https://youtu.be/B5hCcXELKuI</p>
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		<title>Nachtgedanken 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stachorra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2015 00:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nachtgedanken kommen heute von Jil. Ich wälze mich von links nach rechts. Seit einer Woche nun läuft unsere Tour, seit einer Woche tauschen wir unsere heimelige Privatsphäre gegen Küchen und Schlafzimmer von gastfreundlichen Menschen, die wir vorher möglicherweise gar nicht kannten. &#8222;I only have my bed&#8220; hat mir heute ein 18-jähriges Mädchen aus Albanien [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-363 aligncenter" src="https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/image1-1024x768.jpg" alt="image" width="700" height="525" srcset="https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/image1-1024x768.jpg 1024w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/image1-300x225.jpg 300w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/image1-600x450.jpg 600w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/image1-1200x900.jpg 1200w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/image1.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p><em>Die Nachtgedanken kommen heute von Jil.</em></p>
<p><span id="more-362"></span><br />
Ich wälze mich von links nach rechts. Seit einer Woche nun läuft unsere Tour, seit einer Woche tauschen wir unsere heimelige Privatsphäre gegen Küchen und Schlafzimmer von gastfreundlichen Menschen, die wir vorher möglicherweise gar nicht kannten. &#8222;I only have my bed&#8220; hat mir heute ein 18-jähriges Mädchen aus Albanien erzählt, mit dem ich in einer Flüchtlingsunterkunft in der Nähe von Osnabrück über Rückzugsorte im Lager gesprochen habe. &#8222;I only have my bed&#8220;. Ich kann mir nicht vorstellen, was das bedeutet. Wir drei haben uns einen Monat lang völlig freiwillig dazu entschieden, unser kuschliges Bettchen gegen Isomatte und Schlafsack einzutauschen. Am 29. September werde ich dann wieder in meinem Bett liegen. Es ist absehbar, wie lange es dauert, bis ich wieder eine Tür habe, die ich zumachen kann. Für Rajmonda und ihre Familie ist es jetzt normal, sich einen kleinen Wohncontainer und Stockbetten mit einer Familie aus Syrien zu teilen. Keiner kann ihr sagen, wie lange noch. Und ob der Ort, an dem sie dann schlafen darf, besser sein wird als der jetzt. Besser als ein Lager mit Zäunen umsäumt. Mit Stacheldraht obendrauf. Rajmonda, ich hoffe du kannst schlafen heute Nacht. Ich kann es nicht. Gute Nacht, Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum wir in den letzten Tagen so wenig veröffentlicht haben</title>
		<link>https://willkommenskultour.de/warum-wir-in-den-letzten-tagen-so-wenig-veroeffentlicht-haben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Stachorra]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2015 21:22:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Facebook konntet ihr verfolgen, wo wir in den letzten Tagen waren und was wir so gemacht haben. Hier, auf unserer Homepage, haben wir bis jetzt nicht immer Ergebnisse der Stationen veröffentlicht. Wieso ist das so? Unter &#8222;Tour&#8220; veröffentlichen wir die Ergebnisse unserer Stationen. Bisher finden sich dort ein Video, ein Audiobeitrag und ein Interview [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-352 aligncenter" src="https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/Hesepe01-1024x576.jpg" alt="Hesepe01" width="700" height="394" srcset="https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/Hesepe01-1024x576.jpg 1024w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/Hesepe01-300x169.jpg 300w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/Hesepe01-600x338.jpg 600w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/Hesepe01-1200x675.jpg 1200w, https://willkommenskultour.de/wp-content/uploads/Hesepe01.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p><i>Auf Facebook konntet ihr verfolgen, wo wir in den letzten Tagen waren und was wir so gemacht haben. Hier, auf unserer Homepage, haben wir bis jetzt nicht immer Ergebnisse der Stationen veröffentlicht. Wieso ist das so?</i></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-354"></span></p>
<p>Unter &#8222;Tour&#8220; veröffentlichen wir die Ergebnisse unserer Stationen. Bisher finden sich dort ein Video, ein Audiobeitrag und ein Interview zur &#8222;<a href="http://www.asyland.de">Asyland</a>&#8222;-Premiere aus Köln. Wir waren danach in Bremen und Hamburg und verbringen nun den letzten Abend in Osnabrück &#8211; doch davon findet ihr dort noch nichts. Wir kommen nicht hinterher, unsere Eindrücke und unser Material zu ordnen, zu schneiden und hochzuladen.</p>
<p>Das hat einmal damit zu tun, dass wir uns durch den Hamburger Stadtverkehr kämpfen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_GWpjjiyzaY">um im Büro der Jungen Presse Hamburg e.V. arbeiten zu können</a>. Oder damit, dass wir auf den ADAC warten müssen, weil das Auto nicht anspringt. Und dieses Wochenende mussten wir uns zeitweise kurz trennen, weil Theresia eine Veranstaltung in Berlin fotografierte und ich ein neues Auto abholen musste.</p>
<p>Doch der wichtigste Grund ist der, dass wir in den letzten Tagen viele intensive Begegnungen mit geflüchteten Menschen hatten. Wir sprachen mithilfe von Apps mit Menschen in einem Flüchtlingscafé in Hamburg, mit zweien auch vor der Kamera. Ein Afghane erzählte uns, dass er Pegida verstehen könne. &#8222;Sie sind gegen die Islamisierung, oder? Mich haben Muslime mehrfach versucht zu töten. Deswegen bin ich geflohen.&#8220;</p>
<p>Bei der &#8222;FreiZeit für Flüchtlingskinder&#8220; in Bramsche (bei Osnabrück) lernten wir 19 Kinder aus Albanien und Syrien kennen. S. übersetzte für uns, damit die Kinder uns verstehen. Sein Friseurladen wurde im Krieg zerstört, in Deutschland möchte er sich ein neues Leben aufbauen. Obwohl der 22-Jährige drei Sprachen fließend spricht, hat er im Lager keine Möglichkeit, Deutsch zu lernen.</p>
<p>Heute lernte Jil zwei Syrer kennen, die zunächst nicht ins Mikro sprechen wollten. Als Theresia und ich später dazukamen, lief das Aufnahmegerät ganz selbstverständlich mit und sie zeigten sie uns Bilder aus Syrien, erzählten von der Geschichte des Landes und auch ihren persönlichen Fluchtgeschichten.</p>
<p>Nach solchen Gesprächen setzt man sich nicht einfach an den Schreibtisch, sichtet und schneidet Material. Wir setzen uns abends zusammen und besprechen, wie wir den Tag erlebt haben. Wir versuchen einzuordnen, was wir fühlen und denken. Wir fragen uns, was wir veröffentlichen können und was nicht &#8211; und warum. Nicht selten diskutieren wir viel, bis wir feststellen, dass es spät geworden ist und in wenigen Stunden das nächste Gespräch vereinbart ist.</p>
<p>Einerseits möchten wir &#8222;DANKE!&#8220; sagen, denn nur die <a href="http://betterplace.org/p32938">zahlreichen Spenden</a> erlauben es uns, diese Erfahrungen zu machen. Und wir möchten keine davon missen. Andererseits machen wir diese Tour ja, um unsere Ergebnisse zu veröffentlichen. Deswegen haben wir uns fest vorgenommen, mehr Zeit für die Produktion einzuplanen.</p>
<p>So viel zu unseren Vorsätzen. Während ich diese Zeilen tippe, sitzen wir am Küchentisch, essen und reden über die nächste Station. Ursprünglich wollten wir nach Weinheim. Doch gegeben der aktuellen Situation und der Bilder, die durch die Medien gehen, werfen wir diesen Plan um und fahren morgen nach München. Wir wollen dieses erste &#8222;Willkommen&#8220;-Heißen mit eigenen Augen sehen. Danach nehmen wir uns die Zeit und bereiten die Ergebnisse der ersten zehn Tage auf. Wir hoffen, ihr versteht das.</p>
<p>Sebastian für das Team der Willkommenskultour</p>
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